Sehr gute Basis für die Zukunft - Jahresrückblick der Abteilung Steinbach

S2017 02 04 JHV Steinbachteinbach | Bestens ausgebildet und überaus engagiert hat die Mudauer Abteilungswehr Steinbach ein wirklich arbeitsreiches Jahr bewältigt. Deutlich wurde dies im Rahmen der Jahreshauptversammlung in der „Alten Schule“, zu der Abteilungskommandant Volker Banschbach neben seiner fast kompletten Mannschaft auch den stv. Gesamtkommandanten Manfred Müller, Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Ortsvorsteher Georg Moser und Ehrenkommandant Heiner Müller begrüßen konnte. In seinem Bericht erinnerte Banschbach kurz an die 15 Einsätze im Berichtsjahr, an 12 sehr gut besuchte Übungsabende, die Herbst-Gemeinschaftsübung mit Hettigenbeuern und Stürzenhardt beim ehemaligen Bundeswehr-Erholungsheim in Hettigenbeuern und an den Ausbildungsmarathon, den die Steinbacher Feuerwehrmänner absolviert hatten.

U.a. war dabei der jährliche Durchgang aller Atemschutzgeräteträger auf der Übungsstrecke Walldürn. Demnach ist der aktuelle Ausbildungsstand der 43 Aktiven mit 34 Sprechfunkern, 16 Atemschutzgeräteträgern, 9 Maschinisten, 5 Truppführern und 3 Gruppenführern zu benennen. Festbesuche bei befreundeten Wehren waren und sind für die Steinbacher eine Selbstverständlichkeit und als Besonderheit im Berichtsjahr waren die Beteiligung am Straßenfest zur Einweihung der Prof.-Albert-Straße in Steinbach zu nennen, wo man neben einem Info-Stand auch Feuerlöscher überprüfte. Sportlich hielten sich die Steinbacher Floriansjünger fit mit dem sonntäglichen Radfahren nach Beuchen, dem Ablegen des Sportabzeichens und/oder der Teilnahme am Odenwälder Herbstlauf.

Detaillierter ging Mathias Schild in seiner Funktion als Schriftführer auf die Aktivitäten im Berichtsjahr ein. Dabei wurden die teils heftigen Brandeinsätze wie der Stallbrand in Rumpfen oder der Scheunenbrand in Schloßau nochmals beleuchtet, aber auch das Ablegen der Jugendflamme 1 von David Müller und Tino Herkert sowie der Lehrgang „Absturzsicherung“ hervorgehoben, den die Steinbacher Wolfgang Farrenkopf, Karl-Georg Müller, Christoph Helter und Tobias Farrenkopf als einzige in der Gesamtgemeinde absolviert haben. Sieben Ausschusssitzungen rundeten das aktive Jahr der Aktiven ab.

Gut beschäftigt waren auch die 6 Mitglieder der Alterswehr und über den Feuerwehrnachwuchs wusste Jugendwart Tobias Farrenkopf einiges zu berichten. So hatten er und sein Stellvertreter Tino Herkert für die leistungswilligen zehn Jungs 20 Übungsabende abgehalten, man hatte am Gemeindeturnier, am Straßenfest, beim Vereinsvergleichsschießen, beim Maibaumstellen und bei der Herbstabschlussübung mitgemacht und die Kameradschaft weiter gestärkt mit der Teilnahme am Familientag und vielem mehr.

Einen positiven Kassenstand konnte Schatzmeister Mathias Schild vermelden, und da die Kassenprüfer Bernhard Fabrig und Alois Landeck keinerlei Beanstandungen zu vermelden hatten, fiel die Entlastung der Mitglieder auf Antrag von Bürgermeister Dr. Rippberger einstimmig aus. Erfreulicherweise konnte der stv. Gesamtkommandant Manfred Müller zusammen mit dem Bürgermeister und dem Abteilungskommandanten mit Lukas Farrenkopf per Handschlag wieder einmal ein Mitglied aus der Jugendwehr in die Aktive Wehr übernehmen.

Mit Helmut Förtig wurde die Alterswehr um einen verdienten Kameraden, Atemschutzgeräteträger, langjähriges Mitglied im Abteilungsausschuss bereichert. Und dann oblag es Volker Banschbach, seinen langjährigen Stellvertreter für 25 Jahre im aktiven Dienst der Abteilungswehr mit Urkunde und Präsentkorb auszuzeichnen. Abschließend wurde der hohe Stellenwert der Abteilungswehr Steinbach in den

Grußworten der Gäste deutlich. Dr. Rippberger lobte die mit 43 Aktiven stärkste Wehr der Gesamtgemeinde und dankte den insgesamt 59 Mitgliedern für den sehr guten Dienst am Nächsten über 365 Tage im Jahr. Manfred Müller ging auf die 133 Einsätze der Gesamtwehr – darunter Rekord verdächtige 36 Brandeinsätze und 44 technische Hilfeleistungen ein, die von 240 Aktiven gemeistert worden waren. Außerdem lobte er die Gesamtjugendwehr mit ihren 77 Jugendlichen (darunter 17 Mädchen), die immerhin fast zehn Prozent der Neckar-Odenwald-Kreisjugendwehr ausmachen. Und Ortsvorsteher Georg Moser bestätigte, dass 2016 ein heftiges Jahr war und er ebenso wie die Steinbacher Bürger stolz auf die schnelle und engagierte Ortswehr sei, die auch gesellschaftlich überaus rege beteiligt wäre. Als Beispiel nannte er den wieder anstehenden Kappenabend am 26. Februar und den sonntäglichen Frühschoppen im Feuerwehrheim. Ein geselliges Miteinander schloss sich auch der harmonischen Jahreshauptversammlung an.

 

Bericht und Bild: Liane Merkle